Unsere Referenzen : Ingenieurseismologie und Bodendynamik

Ingenieurseismologie und Bodendynamik
Beteiligung an ForschungsprojektenSpektrale MikrozonierungenPunktuelle Studien von StandorteffektenBegleitung / Methodologische EntwicklungSeismische GefährdungVerhalten des Bodens
Beteiligung an Forschungsprojekten

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Studie der seismischen Vulnerabilität von Tropfsteinen in Höhlen mit dem Ziel, einen Beitrag zur Abschätzung der Gefährdung im Bereich langer Wiederkehrperioden zu leisten. Verschiedene Machbarkeitsstudien in Frankreich und der Schweiz und Teilnahme am LIBRIS Projekt im Libanon (1998-2012).

 

Beteiligung am Arbeitspaket B6C6, seismische Gefährdung, des Alcotra RiskNat Projektes; insbesondere Bearbeitung des Vergleichs der verschiedenen Methoden, die zur Mikrozonierung in den drei Partnerländern (Frankreich, Italien, Schweiz) angewendet werden (2009-2010).

 

Teilnahme am europäischen Forschungsprojekt NERIES-JRA4: Developing and calibrating new techniques for seismological site characterization. Testen verschiedener, von anderen Gruppen entwickelten Methoden zur Standortcharakterisierung.

 

Teilnahme am Projekt Interreg SISMOVALP: Seismic hazard and alpine valley response analysis. Zusammenarbeit mit LGIT (Grenoble) bei der Entwicklung einer neuen Version eines 2D Programms zur Berechnung von Standorteffekten mit der Methode nach Aki-Larner, mit welcher nichtlineares Materialverhalten durch ein äquivalent-lineares Verfahren berücksichtigt werden kann (2003-2007).

 

Teilnahme am europäischen SESAME Projekt: Site Effects Assessment Using Ambient Excitations. Mitwirkung beim Verfassen eines Handbuchs zur Anwendung der H/V Methode mit ambienten Schwingungsmessungen. (2001-2004).

Spektrale Mikrozonierungen
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Regelmässig seit 2000

 

Spektrale Mikrozonierungen mittels geophysikalischer Messungen (H/V, MASW) sowie 1D und 2D äquivalent-linearer Simulationen. In Zusammenarbeit mit lokalen Büros der Geologie und Geotechnik.

 

Spektrale Mikrozonierung von Visp, Brig, Monthey und Sitten.

 

Spektrale Mikrozonierung von Yverdon, dem waadtländer Rhonetal, Lausanne, Payerne, Avenche und Vevey-Montreux.

 

Punktuelle Mikrozonierungen in verschiedenen Bereichen der Agglomeration Luzern: Allmend, Langensandbrücke, Luzerner Hauptbahnhof, Industriestrasse, Mattenhof Kriens und Bahnhof Horw.

 

Spektrale Mikrozonierung des Campus der EPFL. Bestimmung der standortspezifischen Antwortspektren zur Überprüfung bestehender Gebäude.

 

Kurzanalyse der geologischen Situation der wichtigsten Agglomerationen des Kantons Freiburg in seismischer Hinsicht, um die eventuelle Notwendigkeit von Mikrozonierungen und die Priorität ihrer Ausführungen abzuschätzen.

Punktuelle Studien von Standorteffekten


Regelmässig seit 1994

 

Punktuelle Studien von Standorteffekten (Einfluss der Standortgeologie auf die Erdbebenanregung) basierend auf den von einem spezialisierten Büro zusammengestellten geotechnischen Informationen.

 

Bestimmung der standortspezifischen Antwortspektren mittels H/V Messungen und numerischer ein- (SHAKE) und zweidimensionaler (Aki-Larner) Simulationen. Verschiedene Standorte in den Kantonen Aargau, Basel-Land, Basel-Stadt, Bern, Genf und Wallis.

 

Bestimmung eines standortspezifischen Antwortspektrums für das Bundeshaus in Bern mittels H/V Messungen und eindimensionaler numerischer Simulationen (SHAKE) in Zusammenarbeit mit dem Büro Studer Engineering, Zürich.

 

Bestimmung standortspezifischer Antwortspektren für verschiedene Industriestandorte und Spitäler in Frankreich und der Schweiz.

 

Bestimmung der standortspezifischen Scherwellengeschwindigkeitsprofile mit Hilfe eines Messnetzes zur Aufzeichnung ambienter Schwingungen (ambient vibration array measurements)

Begleitung / Methodologische Entwicklung

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Erarbeitung eines Leitfadens zur Durchführung von Mikrozonierungen unter der Leitung des Ingenieurbüros Tissières, Martigny (2002-2004).
Aktualisierung dieser Richtlinie abhängig von neuen normativen Einschränkungen, der Neubeurteilung der Gefährdung und neuen methodologischen Entwicklungen (in Zusammenarbeit mit dem geotechnischen Institut und dem SED) (2014)

 

Erstellung eines Inventars von Methoden zur Berücksichtigung seismischer Standorteinflüsse. Dieses Inventar beinhaltet sowohl normative als auch „State-of-the-Art“-Methoden sowie einfache Baugrundklassen-Einteilungen (Pauschalmethoden) und Methoden für spezifische Standortstudien. (2012).

 

Begleitung und Begutachtung des Erstellens der Baugrundklassenkarten in den Kantonen Jura, Neuenburg und Luzern (seit 2009).

 

Beitrag zur Bestimmung der Spektralformen und der Baugrundklassen der Norm SIA 261 (2001-2008).

 

Verbesserung der Zuverlässigkeit seismischer Mikrozonierungen: Bestimmung der Wellengeschwindigkeiten im Boden durch Korrelation mit ambienten Schwingungen (Bodenunruhe) (2006-2007).

 

Numerische Simulationen der Standorteffekte im Becken von Grenoble. Verwendung des Programmcodes Aki-Larner mit der linear-äquivalenten Erweiterung im Rahmen der Benchmark-Simulation, die vom 3. Symposium „Effects of Surface Geology“, Grenoble, organisiert wurde.

 

Betreuung der jordanischen Belegschaft der Royal „Scientific Society“ bei der Pilotstudie zur Mikrozonierung von Aqaba, um einen optimalen Wissenstransfer zu gewährleisten. (2004-2008)

Seismische Gefährdung

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PEGASOS und PEGASOS Refinement Project: Probabilistische Auswertung der seismischen Gefährdung der Schweizer Nuklearstandorte. Verantwortung für die Qualitätssicherung, Kontrolle der von Experten im Gebiet probabilistischer Gefährdungsberechnungen vorgeschlagenen Implementation der logischen Bäume, Erarbeitung von Berechnungsprofilen (2001-2013).

 

Deterministische Auswertung der seismischen Gefährdung verschiedener bestehender oder geplanter Staudämme in Frankreich, Martinique und Algerien. (seit 1996).

 

Bestimmung von Antwortspektren für industrielle Standorte, welche in Frankreich für die Beurteilung der Erdbebensicherheit klassierter Anlagen zu verwenden sind. (seit 1993).

 

Übersicht über die seismische Gefährdung in Westeuropa. Zusammenstellung der seismischen Gefährdung gemäss neuestem Wissensstand und gemäss den geltenden nationalen Baunormen für verschiedene europäische Standorte eines internationalen amerikanischen Unternehmens. (2001).

 

Beitrag zur deterministischen Bestimmung der seismischen Gefährdung in der Region Annecy. (1998).

 

Auswertung der durch die Ausbeutung von Erdgasvorkommen induzierten seismischen Gefährdung von Lacq (Pyrénées Atlantiques) mittels Anwendung der Methode der empirischen Greenschen Funktionen, in Zusammenarbeit mit dem LGIT. (1993-1994).

 

Probabilistische Bestimmung der seismischen Gefährdung einer hydroelektrische Zentrale in Kashmir, Pakistan. (1994)

Verhalten des Bodens


Studie zur Bodenverflüssigungsgefahr

 

Grobauswertung der Verformung der Tone und des Verflüssigungspotenzials der Sande durch eine auf die verfügbaren geotechnischen Berichte gestützte vorsichtige Abschätzung der relevanten Parameter für einen Industriestandort an der Atlantikküste (Frankreich). (2012)

 

Auswertung des Anstiegs des Porenwasserdrucks bei einem Erdbeben für einen Industriestandort in Visp mittels der Software „CyberQuake“ in Zusammenarbeit mit einem Geotechnikbüro. (1999) Bestimmung des Bodenverflüssigungspotenzials für den gleichen Standort in Visp basierend auf CPTu Tests (durchgeführt von einem Geotechnikbüro), die mit der Methode von Robertson und Wride analysiert wurden. (1998) (2010)