Wer sind wir?

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Das Büro Résonance

Um die höchstmögliche Qualität unserer Leistungen sicherzustellen, konzentrieren wir uns auf unsere Spezialgebiete. Unsere Berufung ist es, die Brücke zwischen Forschung und Praxis zu schlagen, indem wir neue Forschungsresultate in der Praxis anwenden.

Um Ihnen umfassende Lösungen anbieten zu können, arbeiten wir oft auch mit weiteren Ingenieurbüros zusammen, welche die Kompetenzen abdecken, die ausserhalb unserer Spezialgebiete liegen.

 

Worin unterscheiden wir uns?
Unsere Qualifizierung
Wir vereinen unter einem Dach Seismologen und Bauingenieure, die regelmässig zusammenarbeiten. Wir sind alle hochqualifiziert, mit einem Doktorat oder Master in unserem Spezialgebiet.
Weiterentwicklung unserer Kompetenzen
Unsere Mitarbeiter profitieren von überdurchschnittlichen Weiterbildungsmöglichkeiten. Ausserdem arbeiten wir regelmässig mit universitären Forschungseinrichtungen zusammen. Dadurch können wir unser Spezialwissen auf hohem Niveau halten.

 

Unsere Vielseitigkeit
Unser Team ist international, mit Mitarbeitern aus sechs verschiedenen Nationen, die an unterschiedlichen Hochschulen studiert haben und somit vielfältige Erfahrungen einbringen.

 

Unsere Werte

Wir optimieren nicht unseren Gewinn. Wir optimieren die Qualität: Zuallererst die Qualität unserer Untersuchungen, um die Ansprüche unserer Kunden besser erfüllen zu können, aber auch die Qualität der Arbeitsbedingungen unserer Mitarbeiter.

Falls Sie sich an uns wenden, tun Sie das, um die Qualität zu optimieren. Denn Sie haben die Erfahrung gemacht, dass Qualität sich langfristig auszahlt. Aber die Qualität hat auch ihren Preis! Falls Sie Rabatte optimieren möchten, empfehlen wir Ihnen, sich an andere zu wenden.

Die Untersuchungen, die wir durchführen, vertraulich zu behandeln ist für uns eine Selbstverständlichkeit, und wir tun unser Bestes, um Fristen und Budgets einzuhalten.

 

Geschichte

Begeistert von Baudynamik und Ingenieurseismologie, hat unser aktueller Geschäftsführer, Martin Koller, das Büro Ende 1991 gegründet, als sich die Baubranche mitten in der Krise befand. Ein weltweit anerkannter Experte auf diesen Gebieten gratulierte ihm dazu mit den Worten, er wisse nicht, ob es sich um Mut oder Wahnsinn handle…! Anfang 1998 wurde dann eine erste Mitarbeiterin eingestellt, die auch heute noch dabei ist. Seitdem hat sich das Büro Schritt für Schritt vergrössert und zählt heute fünf Ingenieure, zwei Seismologen und eine administrative Assistentin.

Résonance Ingénieurs-Conseils SA ist sehr früh der USIC (Schweizerische Vereinigung Beratender Ingenieure) und der AGI (Association Genevoise des Ingénieurs) beigetreten. Das Büro Résonance ist politisch und ökonomisch unabhängig und gehört vollständig seinen Mitarbeitern.

 

Wer will Millionen sparen?

Einige Anekdoten aus der Praxis :

Fall 1Fall 2Fall 3
Fall 1
Unser Kunde hatte mit einem Käufer vereinbart, ein Bürogebäude für 20 Mio Franken zu verkaufen.

 

Der Käufer hat daraufhin das Gebäude von seinem Ingenieur überprüfen lassen. Dieser kam zum Schluss, dass 2 Mio CHF investiert werden müssten, um eine minimale Erdbebensicherheit zu gewährleisten.

Konsequenz: Der Käufer wollte maximal 18 Mio CHF zahlen oder von seinem Vertrag zurücktreten.

 

Daraufhin hat sich unser Kunde an uns gewendet, um ein Zweitgutachten einzuholen. Wir konnten den Ingenieur des Käufers davon überzeugen, dass er eine unrealistische, weil zu sehr auf der sicheren Seite liegende Berechnung durchgeführt hat. Es hat sich daraufhin herausgestellt, dass nur 10 % der ursprünglich genannten Summe notwendig waren, um ein akzeptables Sicherheitsniveau hinsichtlich Erdbeben zu erreichen.

 

So hat unser Kunde schliesslich 1.8 Mio von 2 Mio Franken zurückerhalten – abzüglich unseres Honorars, das angesichts dieser Summen vernachlässigbar klein ausfiel.

Fall 2
Im Zusammenhang mit der Konstruktion eines Tiefbahnhofs, der unter einem mehrere Stockwerke hohen Parkhaus geplant war, hat eine Erdbebenüberprüfung ergeben, dass das Parkhaus auf den Bahnhof einstürzen könnte. Auch die Anwendung komplexer Rechenmethoden, mit der versteckte Sicherheitsreserven explizit ausgewiesen wurden, führte zur gleichen Schlussfolgerung. Nur eine komplett geänderte Planung des Tiefbahnhofs hätte erlaubt, das Parkhaus zu verstärken, was jedoch Unsummen gekostet und eine enorme Verzögerung des Bauprojekts bedeutet hätte.

 

Mit Hilfe einer seismischen Standortstudie konnte allerdings gezeigt werden, dass die lokale Geologie in diesem Fall sehr vorteilhaft war, was zu einer signifikanten Reduktion der zu berücksichtigenden Erdbebeneinwirkung führte.

 

Das Bahnhofsprojekt konnte damit wie ursprünglich geplant ausgeführt werden, mit nur wenigen, deutlich reduzierten Eingriffen im Parkhaus.

Fall 3
In einer Klärschlamm-Trocknungsanlage waren nebeneinander zwei identische Schlammtrockner installiert. Der eine funktionierte perfekt, während der andere starke Vibrationen verursachte. Nach einer Kontrolle „behauptete“ der Hersteller des Trockners, dass das Gerät selbst keinen Fabrikationsfehler aufweise, sondern dass eine ungünstige Interaktion mit dem Bauwerk vorliegen müsse. Daraufhin installierte der Betreiber, auf Anraten eines renommierten Ingenieurunternehmens, eine kostspielige Schwingungsisolation unter dem problematischen Trockner.

 

Resultat: Der Trockner vibrierte noch mehr! Der Hersteller erklärte daraufhin, sofort sämtliche Garantieansprüche zu annulieren, falls der Trockner weiterhin in Betrieb bleibe, obwohl er gleichzeitig beschuldigt wurde, einen defekten Trockner geliefert zu haben.

 

In diesem Augenblick wurden wir zu Rate gezogen. Unsere auf Messungen vor Ort gestützte Analyse hat als Quelle der Vibrationen ein erstaunliches Phänomen identifiziert: eine Resonanz der 5. (!) Harmonischen der Rotation mit der Eigenfrequenz der Decke, auf welcher der Trockner installiert war. Die Decke unter dem anderen Trockner hatte zufällig eine andere Eigenfrequenz und verursachte dadurch keine Resonanzprobleme. Die Lösung bestand zuerst einmal darin, die Schwingungsisolation rückzubauen und dann die Decke unter dem Trockner mit massiven Unterzügen zu versteifen und damit zu „verstimmen“. Der Hersteller hatte also Recht; sein Trockner funktionierte tadellos… Während der Trockner, der die Probleme verursachte, stillstand, musste der Schlamm zum Trocknen nach Deutschland gefahren werden, was Kosten von mehr als einer halben Mio Franken verursachte. Verglichen mit dieser Summe war unser Honorar vernachlässigbar klein.